Archive for the ‘ Meine-Deine-Unsere ’ Category

Deutsche Forderungen an Anbieter/Betreiber von Diensten

Die Forderungen der deutschen Datenschützer, Verbraucherschützer und zum Teil der Anwender nehmen meiner Meinung nach immer suspektere Dimensionen an. Da kann ich es sogar verstehen, wenn manche Anbieter/Betreiber erst gar keine deutsche Niederlassung gründen oder gar ein richtiges deutschsprachiges Portal erstellen.

Manchmal sehe ich uns Deutschen, eher als ungeliebte Kunden die leider das nötige Kleingeld investieren und Aufgrund dessen einfach eher nur geduldet werden. Hier kommt mir immer wieder STEAM in den Sinn. Eine Niederlassung hat STEAM/Valve bisher noch nicht in Deutschland, evtl. auch aus guten Grund.

Man muss erst einmal festhalten das es einem doch selbst überlassen ist, einen bestimmten Dienst zu nutzen oder nicht. Eigentlich ist dieser ganze Datenschutzwahnsinn völlig bescheuert, denn solange niemand gezwungen wird etwas zu nutzen entscheidet doch jeder selbst für sich allein, ob er sich nun den Regeln des Diensteanbieters (der hat eigentlich auch ein sogenanntes Hausrecht) unterwirft oder nicht. Wenn einem die Regeln nicht zusagen, dann nutzt man den angebotenen Dienst eben nicht. Punkt. Fertig. Aus die Maus.

Denken wir einfach mal zurück. Als das Internet noch nicht so überlaufen war, von Leuten die immer gleich “..das steht aber bei uns so im Gesetz..” geschrien haben, da war die einzige Entscheidung die man gefällt hat. Brauch ich diesen Zugang (Account anlegen) wirklich oder komme ich auch anders an die Informationen, die z.B. nur im Supportforum zugänglich hinterlegt waren.

Nach der Anmeldung, hatte der Anbieter bzw. hatten die im Forum eingesetzen Moderatoren dann das Sagen. Die Regeln stellte der Anbieter/Betreiber auf. Das ist heute noch in jedem Club so. Es gibt Clubregeln und die hat man als Mitglied einzuhalten, oder man fliegt raus. Foren oder Netzwerke sind im Prinzip nichts anderes als Clubs, oder? In einem Club erwirbt man eine Mitgliedschaft auch nur unter bestimmten Bedingungen. Diese Bedingungen festzulegen, das steht jedem Anbieter/Betreiber selbst zu. Natürlich sollten die Bedingungen “menschlich legal” sein, aber niemand wird gewungen einem Club/Dienst/Netzwerk zu nutzen. Der Beitritt ist also freiwillig, der Austritt ebenso. [Andere Ansichten dazu, können sehr gerne diskutiert werden.]

Da gibt es sicher die ein oder andere Ausnahme, aber was mir in letzter Zeit immer wieder auffällt, das wir “Deutschen” zu gerne unsere lokalen Staatsgesetze aufs Internet ausdehnen wollen. Ein Beispiel ist STEAM, ein anderes ist facebook, dann fällt mir noch Google+ und YouTube ein.

Überall mischen sich die Herren und Damen Daten- und Verbraucherschützer ein und zeigen auf den “ausländischen” Dienstanbieter mit dem Zeigefinger. Das geht so nicht, das verstösst gegen “deutsches Recht”. Jupp, schön und gut. Was kümmert mich deutsches Recht, wenn ich in Trinidad sitze? Bin ich dafür verantwortlich wenn deutsche Internetbenutzer mein Angebot aus Trinidad nutzen wollen? Unterliege ich der deutschen Justiz, nur weil ich meine Webseite in “Deutsch” ausliefere? Das und viele andere Fragen stellen sich mir, wenn ich einige Forderungen der Daten- und Verbraucherschützer aus Deutschland und Europa höre.

Hallo McFlys aus Germany, kein ausländischer Anbieter/Betreiber ist gezwungen einen Dienst einzudeutschen. Wenn er es tut, dann ist es *good will*. Nur weil die Seite, oder der Dienst dann auch in deutscher Sprache existiert, unterliegt dieser noch lange nicht der deutschen Justiz.
Ach was, er kann aus Deutschland erreicht werden? Na und?
Da ist der Anbieter doch nicht Schuld dran, das Du Vogel aus Deutschland eine Seite z.B. aus Trinidad, oder von mir aus auch Timbuktu, ansurfen kannst.
Wie Du Nutzer aus Deutschland hast Dich bei mir angemeldet? Super, ein Nutzer mehr. Meine Regeln scheinen meinen Nutzern zu gefallen. Was? Eine Abmahnung aus Deutschland? Na und! Was kümmert mich Deutschland? Fiktives Beispiel: Ein ehrbarer Bürger Trinidads unterhält nun eine in Deutschland nicht jugendfreie Seite, aber in Trinidad [oder ein anderer Ort ihrer Wahl] ist die Seite legal und verstößt gegen kein dortiges Recht. Tja und nun?
Ach was? Nur weil ein deutscher Nutzer sich bei mir angemeldet hat, soll ich nun der deutschen Justiz unterliegen? Ihr tickt wohl nicht ganz sauber, dann sperre ich eben meinen Dienst für die deutschen Nutzer und hab meine Ruhe, obwohl mir das doch sowieso am Hintern vorbeirutschen könnte, denn was hab ich mit Deutschland zu tun?
Okay, ich denke das Prinzip hat jeder verstanden, oder?

Sobald man als Käufer/Nutzer gezwungen wird etwas zu nutzen, da sieht die Sache auch aus meiner Perspektive anders aus, aber ansonsten – hey der Anbieter hat das Hausrecht. So sieht es eigentlich immer aus. Es ist ja auch nicht so, das jedes Social-Network öffentlich ist, nein man muss sich ja vorher anmelden.
Anmelden?
Wieder entscheidet man vorher ob man, oder ob man sich nicht den Regeln der Hausherren unterwirft. Hast Du deutscher Nutzer dich amerikanischen Regeln unterworfen, dann akzeptier diese oder verlasse den Dienst wieder, komme aber nicht dem Betreiber mit deutschen Gesetzen. Anders sieht der Fall aus wenn der Anbieter eine Niederlassung in Deutschland unterhält. Fragt sich nur wie lange die Betreiber diese Aufrecht erhalten. Zwingen kann sie ja schließlich niemand dazu, oder?

Ich für meinen Teil denke, es wird schon einen Grund haben, das z.B. STEAM keine deutsche Niederlassung hat. Wir deutschen Kunden werden dort eben nur geduldet, mit unseren Forderungen nach Jugendschutz etc. pp. sind wir viel zu anstrengend für STEAM/Valve. Ich würde es auch Google und Facebook nicht übel nehmen, wenn sie ihre Zelte hier abbrechen und sich somit der deutschen Justiz entziehen.

Das gern benutzte Argument “Facebook sei ein Teil des Soziallebens” kann ich nicht mehr hören bzw. lesen. Was ist das bitte für eine Schwachsinnige Aussage? Nur weil fast 1 Milliarde Menschen ihren geistigen Abfall in Form von “ich bin jetzt bei McDonalds” abladen, ist es ein Teil des normalen Lebens geworden? Wie schon einmal geschrieben, es wird NIEMAND gezwungen facebook zu benutzen. Ebenso verhält es sich mit Google+ und anderen sozialen Netzwerken “nennenswerter” Größe.

Natürlich steht es jedem Frei seine eigene Meinung zu haben. aber mir scheint es als geben immer mehr Menschen ihr Hirn irgendwo ab, anstatt es zu benutzen. Für die eigenen Fehler werden immer wieder sehr gern andere verantwortlich gemacht. Geht mal in euch und schiebt nicht ständig die Verantwortung auf andere ab. Besonders unsere Politiker sollten sich etwas mehr Verständnis für die Funktion des gesamten Internets aneignen, aber solange Politiker nicht wissen wofür man einen Browser [Link YouTube-Video] benutzt, bekomme ich wirklich Angst wenn ich an die noch in Schubladen schlummernden Vorschläge unserer Glanzlichter von Hohlhupen (auch Politiker genannt) denke.

Diskussionen und Meinungen bitte ins Forum verlagern.
Kommentare sind wie immer gern gesehen.

So long..
DataKill

Persistente Nutzerkonten nerven

Hach, diese Nachricht noch und dann lösch ich meinen Account. Weit gefehlt, lieber Nutzer. Dieses Feature ist nicht vorgesehen. Wie bitte? Anmelden, aber abmelden nicht möglich? Dieses Verhalten, kann man immer öfter beobachten. Dabei empfinde nicht nur ich diese nicht vorhandene Möglichkeit als Gängelung, sondern auch diverse andere mir Bekannte Menschen. Der ein oder andere hat auch schon mal zum Besten gegeben, das dies ein Grund sei, weshalb er sich dort nicht anmeldet.

Beispiel: Live-Messenger/MSN
Was mich stört, ist die Tatsache das ich meinen angelegten Account nicht *sofort* löschen kann, z.B. durch doppelte Bestätigung. Überhaupt wird es den Nutzern sehr schwer gemacht ein bestehendes Konto zu löschen. Immerhin kann man eine Microsoft-ID nach 180 Tagen Nichtnutzung tatsächlich löschen. Auf den Tag genau scheint dies aber auch nicht zu klappen. Meine Stichprobe, vor zwei oder drei Jahren durchgeführt, hat meinen damals deaktivierten Account wieder aktiviert :)

Naja, mittlerweile existiert der dann wirklich nicht mehr, aber weshalb man keine Möglichkeit hat, ein Konto auf eigenen Wunsch sofort stillzulegen, das will mir nicht wirklich einleuchten. Bitte nachbessern, liebe Redmonder.

Wem geht es noch so?
Ein paar andere Beispiele und Erfahrungen, werden gern gelesen.

So long..
DK

Windows 7 – owned but not yet installed

Seit dem offiziellen Verkaufstag bin ich auch Besitzer einer Windows 7 Home Premium Packung. Ja und was soll ich sagen, die Packung ist noch verschlossen. Warum? Mein Windows Vista läuft gerade so schön rund. Eigentlich wollte ich es schon lange installiert haben, aber wenn ein System erst einmal so schön läuft, dann mag man sich gar nicht davon trennen. Parallelinstallation? Ja, das wäre eine Möglichkeit. Nur wenn man mit einem System wirklich arbeitet (lebt), dann hat man keine Lust immer hin und her zu wechseln. Tool A ist dort installiert und Tool B ist dort konfiguriert? Nein, danke! Ich verzichte freiwillig auf so ein Wechselspiel, aber ich muss demnächst endlich mal den Schritt machen. Die Packung blitzt mich schon wieder so schön an. Ich weiß ja eigentlich das sich der Wechsel lohnt.

Geht es eigentlich auch anderen Nutzern/Käufern so? Das installierte Vista läuft gerade so gut und man schiebt die Installation von Windows 7 vor sich her?
Schreibt doch mal dazu einen Kommentar.

Verschwendung von Steuergeldern

170.000 Luxus-Rechner für Behörde

so titelt die MoPo ihren Artikel über die Anschaffung neuer PC für die hoffnungslos überforderten Mitarbeiter der fragwürdigsten Behörde Deutschlands.

Die neuen “Hochleistungscomputer” (laut MoPo) sollen ca. 68 Millionen EURO kosten. Eine Frechheit wenn man bedenkt das “wir Bürger” diesen Luxus aus unserer Tasche bezahlen. Diese Verschwendungssucht kotzt mich einfach nur noch an.

Quelle:
MoPo vom 07.08.2009

Was ist Glück?

Eine kleine Sammlung zum Thema “Glück”…

Es huscht das Glück von Tür zu Tür, klopft zaghaft an: – “Wer öffnet mir?”
Der Frohe lärmt im frohen Kreis und hört nicht, wie es klopft so leis.
Der Trübe seufzt: “Ich lass nicht ein, nur neue Trübsal wird es sein.”
Der Reiche wähnt, es pocht die Not, der Kranke bangt, es sei der Tod.
Schon will das Glück enteilen sacht, denn nirgends wird ihm aufgemacht.
Der Dümmste öffnet just die Tür – da lacht das Glück: “Ich bleib bei dir!”

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen. – Epikur von Samos (341 – 270 v. Chr.), Philosoph

Glück ist etwas, was man geben kann, ohne es zu haben. – Ricarda Huch (1864 – 1947), Dichterin

…und mein Lieblingsspruch dazu:

“Zeit ist Glück – beides geht vorbei”.

In eigener Sache

Ich glaube ich bin nicht allein damit…”Das Sammeln”…

Die Sammelleidenschaft hat auch mich in den Bann gezogen.
Manche Sammler nennen sich selbst manchmal auch Webarchivare.
Dazu gehöre ich nun nicht, aber vielleicht kann ich ja den ein oder anderen ermutigen, etwas von den kleinen eigenen Schätzen mit uns zu teilen.

Ich glaube ein Archivar steckt in vielen von uns.
Internetseiten kommen und gehen wie der Tag und die Nacht. Schade wenn man dann Texte nicht mehr wiederfindet weil die Seite über Nacht verschwunden ist. Manchmal hilft Google und wenn nicht, dann hilft evtl die eigene Festplatte. Wenn man denn etwas von den kleinen kostbaren Perlen gespeichert hat.

Unter diesen Kategorien möchte ich ein wenig von dem wieder veröffentlichen, was schon seit Jahren auf meiner Festplatte schlummert oder in meinem Kopfe herumgeistert.

Falls sich jemand in seinen Rechten gestört fühlt, der möge mich doch bitte kontaktieren. Ich glaube es ist nur verständlich wenn ich diese Schätze (Texte, Bilder, Gedichte) ohne Angabe von Copyrights auf die Seite stelle, da mich einiges nur per Email erreichte oder gar schon seit mehr als 10 Jahren von Rechner zu Rechner mitgenommen wurde. Wer sich dran stört, der möge sich melden und das ganze kann ohne Komplikationen geregelt werden.

Mit besten Grüßen
Uwe

aka DataKill

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